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Habe die ersten Kapitel meines neuen Buchprojekts vorgestellt und danke für die Erwähnung. Kollegenlob freut immer.
Wohin mit Oma? – Ein wunderbares Projekt von Inge Zumbach und Eva Herold-Münzer.
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Für alle, die beim Paul-Klinger-Filmabend am 14. November 2011 in München nicht dabei sein konnten, zum Anklicken und Ansehen das bewegende Filmdrama von 1947 „Ehe im Schatten“ (Regie: Kurt Maetzig) in sehr guter Qualität und voller Länge (via).
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Jay Rosens pressthink denkt hier über den Geist der Demokratie in der Medienmaschine nach. Und aktuell über die Stammesrituale der Politik-“Journalisten“/-“Berater“; da verschwimmt ja mittlerweile einiges. (Die Links habe ich übrigens von Jürgen Kalwa, danke sehr.)
Davon abgesehen: Unser Bunzpräsident hat seine neue Rolle – die in etwa der englischen Königin entspricht – leider nicht verstanden, wie im TV-Interview vom 4. 1. 2012 (hier der Wortlaut) schon bissl deutlich wird: „Wenn man als Ministerpräsident keine Freunde mehr haben darf und wenn alle Politikerinnen und Politiker in Deutschland ab sofort nicht mehr bei Freunden übernachten dürfen, sondern, wenn Sie bei den Freunden im Gästezimmer übernachten, nach einer Rechnung verlangen müssen, dann verändert sich die Republik zum Negativen. Davon bin ich fest überzeugt. Und deswegen stehe ich zu diesen sechs Urlauben bei Freunden auf Norderney oder fünf, sechs Tage dort in Italien oder sieben Tage bei Freunden, mit den Freunden zusammen zu kochen, zu frühstücken, im Gästezimmer zu schlafen. Da erhebe ich auch keine Rechnung, wenn mich die Freunde hier in Berlin besuchen.“ Herzchen, die Queen kann auch nicht bei einen x-beliebigen Unternehmer übernachten. Und falls sie’s tut, darf sie sich nicht dabei erwischen lassen. Auf jeden Fall sollte es tunlichst nicht im britischen Äquivalent der BLÖD-Zeitung stehen. So hirnverbrannt wäre Lizzie nie gewesen, auf Murdochs AB zu schimpfen und ihm die Freundschaft zu kündigen. Aber sie ist ja auch auf ihr Amt hin erzogen worden… doch selbst eine prima Erziehung scheint in Deutschland nix zu helfen, wenn man sich mal KT „ich komme wieder, keine Frage“ Guttenbergs Medienstrategie anschaut. So gesehen wirft das Verhalten unserer „Staatsdiener“ in der Tat Fragen auf, die über das Abhaken unter „Provinzposse“ hinausgehen.
Siehe auch 168. Das höchste Amt
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Hatte wieder einen hohen Bäh-Faktor, dieses zur Neige gehende Jahr. Guttenberg. Bunga-Bunga. Wiege der Demokratie. 1 Prozent gegen die übrigen 99 Prozent. Gescheiterte Gipfel. Pressefreiheit „ungarischer Stil“. Hedgefonds. Wasserwerfer Marke Stuttgart 21. „Pro Christ“ian Wulff. Maschmeyer (inkl. Vroni „Yikes“ Ferres). Der Irre von Oslo. Euro-Rettungsschirm-Hebel. Hunger in Afrika, und nicht zu knapp. Kriegsähnliche Zustände, immer noch. Rechts-Terrorismus; Zeit wurd’s, dass auch die „breite Öffentlichkeit“ das Ausländer-Klatschen beim korrekten Namen nennt. (Was die Blindheit unserer Verfassungsorgane auf dem braunen Auge – und ihre Hysterie, wenn es um „linkes“ Gedankengut – angeht: Das Wort „Gentrifizierung“ steht mittlerweile in der Münchner Abendzeitung, ohne dass ein rote Flagge aufleuchtet, während man 2011 manchen Leuten immer noch den Fall Andrej Holm erklären musste.) Pfui Geier. À propos: Die Labor-Vogelgrippe kommt. Und Kernkraft ist und bleibt ein Spiel mit dem Tod. Eurem und dem Eurer Kinder, Ihr verbrecherischen Energiefürsten von Tepco, E.On & Co., übrigens genauso, auch wenn das das nicht in Eure Spatzenhirne geht. Sonst was Neues? Siehe Eintrag 31: Lieblingswörter des letzten Jahres. Tschä. Hat sich nicht so furchtbar viel geändert.
Für weitere zielführende Informationen schlagen Sie bitte bei Dr. Vogl nach.
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Was mich am meisten nervt an diesem verkniffenen „Besser die Wahrheit“ – Schwurbler: Seine Nähe zu den Evangelikalen. Dürfen Christen eigentlich lügen? Im Zusammenhang mit seiner ach so viel beachteten Islam-Äußerung habe ich mich bereits furchtbar über den Schafspelz des Christian „Pro Christ“ Wulff aufgeregt. Seltsamerweise ist die Journaille schon damals nicht auf das Thema Fundamentalismus eingestiegen.
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Es gibt radikale Rechte in Deutschland – echt jetzt? Sind wir alle wahnsinnig überrascht und schockiert, gell. Der eigentliche Skandal ist doch, dass staatliche Stellen munter die Mittel für jene Organisationen kürzen, die sich gegen den braunen Bodensatz engagieren. Und wie die Gegendemonstranten kriminalisiert werden. Sehen Sie dazu das Interview mit dem Schriftsteller Ingo Schulze in Kulturzeit.
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Die neue GAZETTE ist wieder ziemlich lesenswert. Herausgeber Fritz Glunk erklärt im Deutschlandradio u.a., warum er diesmal sogar den notorischen Sinn zu Wort kommen lässt. Und, im Editorial, inwiefern Merkel mit ihrer Gleichung „Europa = Euro“ Blödsinn verzapft: „Europa wird leben, solange es eine Idee ist, ein gutes politisches Projekt. Als Geldmaschine für eine Oligarchie globaler Banken mit angehängtem Euro-Finanzminister wird es untergehen.“
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Aus gegebenem Anlass heute ein Zitat aus dem Lexikon der deutschen Ärgernisse:
Päpste
Männer in Röcken! Alte Zausel, die aussehen wie böse Omis – und sich ungefragt in die Beischlaf- und Verhütungsgepflogenheiten wildfremder Menschen einmischen! Geht’s noch? Als der letzte starb, soll die polnische Putzhilfe meiner Freundin geweint haben; ja, den mochten die Leute irgendwie. Aber der jetzige, der „Wir sind Papst“-Papst! Jungejunge. P. können unfehlbare Statements abgeben. Wir anderen nennen es Altersstarrsinn (siehe dort).
Zur Entspannung empfehle ich „Agora“ von Alejandro Amenábar – der Spanier zeigt schön kitschig, wie es gewesen sein k ö n n t e, als die Christen sich noch von einer Sekte unter vielen zur Leitkultur-Instanz hochschlägern mussten.
