365 x Deutschland


203. “Einige Deiner Besucher werden hier von Zeit zu Zeit eine Anzeige sehen.”

Das teilt mir WordPress mit mit dürren Worten mit. Und das ist der Nerv mit “kostenlosen” Hosts. Genau wie ich bei Telekom oder Vodafone zahlen soll, wenn ich eine gedruckte Rechnung bekommen will, soll ich bei WordPress zahlen, wenn ich keine Anzeigen will. Denke gar nicht daran. Überseht die Anzeigen bitte einfach. Oder meldet sie, wenn sie eklig, frauenfeindlich oder einfach nur blöd sind. Danke.



202. Vom Ausland lernen: Brasiliens Präsidentin sagt wegen NSA US-Staatsbesuch ab

Eva Herold:

202. Vom Ausland lernen

Ursprünglich veröffentlicht auf 11k2:

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So geht Politik. Dilma Rousseff, seit dem 1. Januar 2011 Präsidentin der Föderativen Republik Brasilien, sagte einen geplanten wichtigen Staatsbesuch in den USA ab. Grund: Die Bespitzelung brasilianischer Bürger und Behörden durch die NSA. Daran konnt auch ein 20minütiger Anruf des US-Präsidenten Barack Obama nichts ändern.

Original ansehen noch 149 Wörter



201. Tschüss, Grundrechte. War schön mit euch.

Es war ein langer heißer Sommer, und eigentlich habe ich die Lust auf Meinungen verloren, vor allem auf meine eigene. Aber weil es viele Leute immer noch nicht kapiert haben, hier zumindest ein bisschen Information:



200. Was ich an Deutschland mag IV

Was ich an Deutschland mag, sind die Bayern. Man sollte allerdings unter ihnen sozialisiert worden sein, um Sprache und Gepflogenheiten zu verstehen; gerade auf dem Land ist ja beides etwas gröber gestrickt. So gebrauchte mein Onkel Hans als Ausruf des Erstaunens gern die Floskel “ja leck mi am Arsch hint”, was mich als Kind stets mystifizierte, denn das genannte Körperteil verkörperte doch nachgerade das “Hinten”; was wäre denn an einem Arsch “vorn” ? Nach seinem Tod erfuhr ich, dass besagter Onkel, diese Seele von einem Menschen, Bigamist und SA-Mitglied gewesen war; derlei Epitheta schließen sich, gerade bei einem gebürtigen Niederbayern, nicht unbedingt gegenseitig aus. Und da werden mir die Bayern dann wieder genauso unheimlich wie der Rest der Deutschen.



199. Happy Birthday, Agenda 2010!

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Hartz IV ist ein zehn Jahre alter Begriff – und immer noch nicht aus der Mode… Grund genug, ihn als Stichwort in Ich will hier weg, aber wohin aufzunehmen. Dieses “Lexikon der deutschen Ärgernisse” kam übrigens als Aspirant für den Indie Autor-Preis der Leipziger Buchmesse – völlig zu Recht, wie ich finde – auf die Shortlist. Siehe Eintrag 1; seit 2009 schlage ich mich mit diesem Projekt herum. Jetzt wird auf  iTunes dafür geworben, im Rahmen der Droemer neobooks-Kooperation mit Apple Breakout Books. Die Holzmedien haben es immer noch nicht entdeckt. Aber das macht nichts: Das Buch wird auch 2019 noch aktuell sein, fürchte ich.



27. Februar 2013, 10:07
Einsortiert unter: Deutschland

Eva Herold:

198. Vom Ausland lernen

Ursprünglich veröffentlicht auf The Difference:

Beppe Grillo, der Buhmann der italienischen Politik

Ich habe Beppe Grillo nur einmal kurz, das ist schon zwei, drei Jahre her, zufällig bei einer Veranstaltung auf einem italienischen Platz erlebt. Das war zu den Anfängen seiner politischen Bewegung “Movimento 5 Stelle”. Mein Italienisch war damals noch sehr dürftig. Trotzdem habe ich gesehen, wie gut seine Witze und wüsten Politikerbeschimpfungen beim – vornehmlich jungen – Publikum ankamen. Es war eine Riesenstimmung schon damals. Inzwischen kommen über 100.000 Menschen im winterlichen Rom zusammen – zu der Abschlussveranstaltung seines Wahlkampfes. Zu einer Wahlkampfveranstaltung, bitteschön!!!

Beppe_Grillo_-_Trento_2012_0325.55 Prozent der Wählerstimmen hat Beppe Grillo bei der Wahl in Italien gewonnen!. Das Movimento 5 Stelle ist sogar die Einzelpartei mit den meisten Stimmen. In etlichen Regionen, etwa in den Marken, in denen wir unsere südliche Heimat haben, ist er mit Abstand die führende Kraft. Das alles hat Grillo mit seinen jungen Mitstreitern innerhalb von nur drei Jahren…

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197. Industriell vorgefertigte Romantik

Seit Wochen hängen in jedem zweiten deutschen Schaufenster diese doofen rosa Herzen, die einen anschreien: NICHT VERGESSEN: 14. FEBRUAR IST VALENTINSTAG! Männer, lasst Euch davon morgen nicht ins Bockhorn jagen. Außer für die Millionenumsätze der Blumenhändler ist dieser Tag überhaupt nicht wichtig. Und das sage ich – eine ausgewiesene Romantikerin. Hier ein Zitat aus meinem “Lexikon der deutschen Ärgernisse” als Postkarte, zusammen mit 9 anderen Motiven zu bestellen über die Kommentarfunktion:

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