Einsortiert unter: Deppenschelte, Deutschland, Kultur, Politik, Wirtschaft & Wahnsinn | Tags: "Journalismus", Dass ich nicht lache, Depression, Enke, FrauenFragen, Ganzjährig November
Im Deutschen gibt es so treffliche Ausdrücke; 2009 mochte ich am meisten: Klimagipfel. Ölpreisbindung (gut, der ist alt, aber ein Klassiker). Schweinegrippe. Selbstmord verüben (v e r ü b t man eigentlich noch etwas anderes, oder ist dieses schöne Wort idiomatisch erstarrt? Wäre schade drum). Finanzkrise. Harzen. Bankenkonsortium. Kanzlerimpfstoff. Bonusheft. Kriegsähnliche Zustände. Abwrackprämie… mir würden noch viele einfallen, aber ich merke, dass ich von der Aufzählung Depressionen bekomme. Deshalb nur noch schnell meine absolute Lieblings-Journalisten-Bullshit-Formulierung der gesamten letzten Dekade, mit der dringenden Bitte an die Kollegen, diese Frage ab 2010 nur noch weiblichen Kunstturnern zu stellen: „Wie schaffen Sie eigentlich den Spagat zwischen Beruf und Familie?“ Schönen Wüstenrot-Tag und Happy New Year, Ihr Dumpfbacken!
2 Kommentare bis jetzt
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Was ist “Harzen”? Harzvieren?
Kommentar von Doktor Vogl 4. Januar 2010 @ 17:44Rischtisch.
Kommentar von Eva Herold 4. Januar 2010 @ 19:18