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25 Jahre ist der Tschernobyl-GAU her. Was sind schon 25 Jahre, unter Freunden? Dass die Sache noch längst nicht gegessen ist, berichtet quer. Nun, auf Pilze und Wildschweinbraten kann man zur Not verzichten. Aber wer erklärt eigentlich diesem RWE-Manager, der jetzt wegen der Abschaltung seines Meilers klagt (“Ich muss doch den Aktionären was bieten!”), dass er eigentlich in genau dem Höllenfeuer braten sollte, das er und seine Kumpels von E.ON, Vattenfall etc. so dringend am Laufen halten wollen?
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Wie irre ist das denn: Einige deutsche Städte und Gemeinden haben tatsächlich ihre Wasserversorgung in private Hände gegeben, um Geld zu sparen/Geld zu verdienen. Und in chicen Hotels wird auf Flaschen gezogenes Fiji Wasser angeboten. Man fasst sich ans Hirn, wie prophetisch „Water – der Film“ von 1985 ist, der damals einfach ein großer Spaß war… danke für den Link an Thomas Kletschke. Auf arte gab’s die etwas ernster gemeinte Doku Water Makes Money.
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© Sally Davies
Wir Deutschen machen ja seit den späten 1960-er Jahren eifrig mit bei der McDonaldisierung der Welt, und das Dreckfress-Konzept scheint – “Bio” hin, Massientierquälhaltung her – nach wie vor aufzugehen: Immer wenn ich ins Kino will, muss ich mich vor einem dieser Ketten“restaurants“ an veritablen Pulks von Jugendlichen vorbeidrängeln, die dort Futter fassen. Schade, dass sie nicht lesen. Zum Beispiel Konsumpfs Blog. Hier berichtete er vor einiger Zeit über das „McDonald’s Happy Meal Project“ der Amerikanerin Sally Davies, die nachweist, dass das Zeug praktisch unkaputtbar ist. Es kann 180 Tage im Fußraum deines Autos oder auf deinem Küchentisch liegen bleiben: Keine Maden, kein Zerfall, nur ein acrylartiger Überzug. Natürliche Zutaten, hehe.
