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Obwohl ein YouTube-Kommentator sagt: “I am icelandic and live in Iceland and i want to tell everyone that this is not true, a certain type of loans and their terms was corrected through the justice system but the public is basicly stillstruggling with the money fascists and secret societys. But not for long
“, klingt es doch wie ein Schritt in die richtige Richtung. (Siehe auch Beitrag 125):
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Natürlich gibt es im deutschen Fernsehen auch mal Premium-Content, bitte sehr:
Michael Schmidt-Salomon („Keine Macht den Doofen“), Thomas Rietzschel („Die Stunde der Dilettanten: Wie wir uns verschaukeln lassen“) und Uwe Wirth („Dilettantismus als Beruf“ unterhielten sich zu später Stunde darüber, wie’s die postdemokratischen Polit-Darsteller verkacken. Würde es zuhören, unserem politischen Personal klängen die Ohren. Leider hat es genug damit zu tun, sich um die Macht zu balgen.
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Schramm mal wieder. Diesmal zu den Themen “Das Böse” und “Wie die niederländische Regierung seinerzeit auf das Platzen der Tulpenzwiebel-Blase reagiert hat”.
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Jay Rosens pressthink denkt hier über den Geist der Demokratie in der Medienmaschine nach. Und aktuell über die Stammesrituale der Politik-“Journalisten“/-“Berater“; da verschwimmt ja mittlerweile einiges. (Die Links habe ich übrigens von Jürgen Kalwa, danke sehr.)
Davon abgesehen: Unser Bunzpräsident hat seine neue Rolle – die in etwa der englischen Königin entspricht – leider nicht verstanden, wie im TV-Interview vom 4. 1. 2012 (hier der Wortlaut) schon bissl deutlich wird: „Wenn man als Ministerpräsident keine Freunde mehr haben darf und wenn alle Politikerinnen und Politiker in Deutschland ab sofort nicht mehr bei Freunden übernachten dürfen, sondern, wenn Sie bei den Freunden im Gästezimmer übernachten, nach einer Rechnung verlangen müssen, dann verändert sich die Republik zum Negativen. Davon bin ich fest überzeugt. Und deswegen stehe ich zu diesen sechs Urlauben bei Freunden auf Norderney oder fünf, sechs Tage dort in Italien oder sieben Tage bei Freunden, mit den Freunden zusammen zu kochen, zu frühstücken, im Gästezimmer zu schlafen. Da erhebe ich auch keine Rechnung, wenn mich die Freunde hier in Berlin besuchen.“ Herzchen, die Queen kann auch nicht bei einen x-beliebigen Unternehmer übernachten. Und falls sie’s tut, darf sie sich nicht dabei erwischen lassen. Auf jeden Fall sollte es tunlichst nicht im britischen Äquivalent der BLÖD-Zeitung stehen. So hirnverbrannt wäre Lizzie nie gewesen, auf Murdochs AB zu schimpfen und ihm die Freundschaft zu kündigen. Aber sie ist ja auch auf ihr Amt hin erzogen worden… doch selbst eine prima Erziehung scheint in Deutschland nix zu helfen, wenn man sich mal KT „ich komme wieder, keine Frage“ Guttenbergs Medienstrategie anschaut. So gesehen wirft das Verhalten unserer „Staatsdiener“ in der Tat Fragen auf, die über das Abhaken unter „Provinzposse“ hinausgehen.
Siehe auch 168. Das höchste Amt
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Hatte wieder einen hohen Bäh-Faktor, dieses zur Neige gehende Jahr. Guttenberg. Bunga-Bunga. Wiege der Demokratie. 1 Prozent gegen die übrigen 99 Prozent. Gescheiterte Gipfel. Pressefreiheit „ungarischer Stil“. Hedgefonds. Wasserwerfer Marke Stuttgart 21. „Pro Christ“ian Wulff. Maschmeyer (inkl. Vroni „Yikes“ Ferres). Der Irre von Oslo. Euro-Rettungsschirm-Hebel. Hunger in Afrika, und nicht zu knapp. Kriegsähnliche Zustände, immer noch. Rechts-Terrorismus; Zeit wurd’s, dass auch die „breite Öffentlichkeit“ das Ausländer-Klatschen beim korrekten Namen nennt. (Was die Blindheit unserer Verfassungsorgane auf dem braunen Auge – und ihre Hysterie, wenn es um “linkes” Gedankengut – angeht: Das Wort “Gentrifizierung” steht mittlerweile in der Münchner Abendzeitung, ohne dass ein rote Flagge aufleuchtet, während man 2011 manchen Leuten immer noch den Fall Andrej Holm erklären musste.) Pfui Geier. À propos: Die Labor-Vogelgrippe kommt. Und Kernkraft ist und bleibt ein Spiel mit dem Tod. Eurem und dem Eurer Kinder, Ihr verbrecherischen Energiefürsten von Tepco, E.On & Co., übrigens genauso, auch wenn das das nicht in Eure Spatzenhirne geht. Sonst was Neues? Siehe Eintrag 31: Lieblingswörter des letzten Jahres. Tschä. Hat sich nicht so furchtbar viel geändert.
Für weitere zielführende Informationen schlagen Sie bitte bei Dr. Vogl nach.
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Die neue GAZETTE ist wieder ziemlich lesenswert. Herausgeber Fritz Glunk erklärt im Deutschlandradio u.a., warum er diesmal sogar den notorischen Sinn zu Wort kommen lässt. Und, im Editorial, inwiefern Merkel mit ihrer Gleichung „Europa = Euro“ Blödsinn verzapft: „Europa wird leben, solange es eine Idee ist, ein gutes politisches Projekt. Als Geldmaschine für eine Oligarchie globaler Banken mit angehängtem Euro-Finanzminister wird es untergehen.“
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Wie weit sich die politische Klasse vom Wahlvolk entfernt hat, machen ja nicht nur Fernsehbilder deutlich, in denen bräsige oder nassforsche Wichtigtuer den Kolonnen von extrabulligen Spritschluckern entsteigen, um gemeinsam zu beschließen, welchen Stromriesen und Finanzmarktfürsten diesmal die Steuergelder in den Rachen geworfen werden sollen. Auch Heerscharen williger Helfer jeder Couleur haben den ganzen Unsinn auf Gemeindeebene lange mitgetragen, doch jetzt scheinen die ersten aufzumucken, sogar bei der CDU. Allerdings sehe ich noch wenig Chancen für tiefgreifende Innovationen in einer derart vom Lobbyismus dominierten Parteienlandschaft. In unseren festgefahrenen Strukturen etwas zu bewegen wird eher auf zwei anderen Ebenen möglich sein – und zwar auf beiden über, genau, das Geld. Da ist einmal die Möglichkeit der regionalen Währungen. Den Abzockern das Handwerk legen wird nicht ganz einfach werden, aber in Österreich, der Heimat des „Schwundgelds“, in der Schweiz (WIR-Bank) und auch bei uns gibt es bereits ausreichend Erfahrungen mit Regiogeld. Jetzt fehlen noch die mutigen Kommunalpolitiker, die ein bisschen weiter denken, denen die Macht und die dicken Autos und die Fernsehbilder wurst sind. Und dann gibt es das Netz. Elektronisch unterstützte Verabredung zu Collaborative Consumption, vom Carsharing bis zum Micro-Kredit: Da geht’s lang. Denn – ich sag’s wirklich ungern – wir sind das Volk.

