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Obwohl ein YouTube-Kommentator sagt: “I am icelandic and live in Iceland and i want to tell everyone that this is not true, a certain type of loans and their terms was corrected through the justice system but the public is basicly stillstruggling with the money fascists and secret societys. But not for long
“, klingt es doch wie ein Schritt in die richtige Richtung. (Siehe auch Beitrag 125):
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Die neue GAZETTE ist wieder ziemlich lesenswert. Herausgeber Fritz Glunk erklärt im Deutschlandradio u.a., warum er diesmal sogar den notorischen Sinn zu Wort kommen lässt. Und, im Editorial, inwiefern Merkel mit ihrer Gleichung „Europa = Euro“ Blödsinn verzapft: „Europa wird leben, solange es eine Idee ist, ein gutes politisches Projekt. Als Geldmaschine für eine Oligarchie globaler Banken mit angehängtem Euro-Finanzminister wird es untergehen.“
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Nun haben Mittelmeer-Anrainer definitiv etwas, das uns hierzulande fehlt: Sommer. Da ist es natürlich einfach, auf dem Boulevard Rothschild zu Tel Aviv Zelte aufzuschlagen und nächtelang Party zu machen, um auf steigende Mieten und Lebenshaltungskosten aufmerksam zu machen. Der Münchner Marienplatz eignet sich halt nur bedingt für so eine Aktion, schon weil der so winzig ist. Und öffentliche Verkehrsmittel so teuer, dass man es sich kaum noch leisten kann, hinzufahren. Das Häuflein Demonstranten würde von bayrischen Polizisten ohnehin mit einem einzigen Wasserwerferstrahl hinfortgefegt. Also schlage ich den Berliner „Mauerpark“ vor, diese von Spekulanten bedrohte Brache, auf der jetzt schon viel gefeiert wird. Nur müssten wir unsere Proteste rasch beginnen, denn schon droht der deutsche Herbst; da kann man einfach niemand das Zelten zumuten. Kennt wer Leute mit Wohnwägen? Hätte den zusätzlichen Vorteil, dass die Dinger von den Autobahnen runter wären.
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Joseph Vogl hat wieder etwas geschrieben: Das Gespenst des Kapitals (Diaphanes) erklärt, warum sich jetzt marxistische Thesen bewahrheiten, und wie die Geld-Religion dabei ist, die anderen abzulösen. Hier das Kulturzeit -Gespräch von gestern:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=22663
Das Buch haut wohl in die selbe Kerbe wie Christoph Fleischmanns Gewinn in alle Ewigkeit (Rotpunkt). Warum hört keiner auf Philosophen und Theologen? Müssen wir wirklich auf die Straße gehen – bei d e m schlechten Wetter? Empört euch!, schreibt der alte Herr aus Frankreich. Jaja. Würden wir ja tun, wenn wir nicht so verdammt träge wären.
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Dieser Film ist zu zwei Dritteln interessant, und dann wird er ziemlich, hm, abgedreht. Wenn man das über einen Film sagen kann.
http://www.youtube.com/watch?v=1gKX9TWRyfs
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In der Münchner AZ findet man heute auf S. 4 unter der Überschrift „Feuersbrunst macht Spekulanten reich“ folgenden abschließenden Satz: „Was die Weizen-Spekulation und ihre Auswirkungen auf die Preise in Deutschland angeht, müssen sich Verbraucher übrigens keine Sorgen machen: `Da der Anteil der reinen Getreidekosten an einer Semmel nur bei vier bis fünf Prozent liegt, hat dies keine Auswirkungen für den Verbraucher´, heißt es in der Verbraucherzentrale Hessen.“ Soso. Mal abgesehen davon, dass Spekulieren mit Nahrungsmittelpreisen eine ganz üble Schweinerei ist – am Freitagnachmittag erreichst du natürlich keinen bei der Bäckerinnung, also gebe ich die Frage direkt an die Bäcker weiter: Woraus, genau, bestehen die restlichen 95 oder 96 Prozent meines Brötchens? Luft und Backtriebmittel, klar. Aber das kann doch nicht alles sein… Winzige Papierschnitzel? Styropor? So schmeckt es zumindest.
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Während noch darüber gegrübelt und gestritten wurde, wie ein friedliche (Konsum-)Fest namens „Love Parade“ so schlimm enden konnte (es wird sich herausstellen, dass die Toten und Verletzten dem „Standort“ geopfert worden sind, denn was die Besucher allein in der Gastronomie gelassen haben, kann so ein mickriges Stadtsäckel gut gebrauchen), lief im Öffentlichrechtlichen die Erklärung dazu. In gut gewählten Bildern und entlarvenden Interviews erklärt uns Erwin Wagenhofer die schöne neue Welt der neoliberalen Wirtschafts”ordnung” – in seiner hervorragenden Dokumentation Let’s Make Money. Dieser Film, Damen und Herren Lehrkräfte, müsste in Ihren Schulen gezeigt werden – als Pflichttermin. Stattdessen wurde er mit einem Doku-Preis abgespeist und im Nachtprogramm versteckt.