365 x Deutschland


13. Von der Schweiz lernen

Ich denke immer noch über Geld nach… Eigenartig, dass sich ausgerechnet im Kernland des globalisierten Geldgeschäfts eine Art genossenschaftlich geführter Tauschring erfolgreich etablieren konnte: Die „Wir“-Bank ist inzwischen so groß, dass man sogar Eigentumswohnungen mit „Wir“-Geld bezahlen kann. Man könne eigentlich alles mit diesem alternativen Zahlungsmittel berappen, bemerkte ein Mitglied, außer Steuern. Und selbst die würden die Gemeinden in „Wir“ annehmen, wenn sie nichts anderes in die Finger bekämen… Was mich wundert: Dass die „normalen“ Schweizer Banker diese Komplementär-Währung zulassen. In Wörgl beendete die Österreichische Nationalbank das Freigeld-Experiment des Michael Unterguggenberger 1933 per Gerichtsbeschluss und unter Androhung von Gewalt. Das sogenannte „Wunder von Wörgl“ hatte der damalige Bürgermeister U. bewirkt, indem er Ideen aus der Freiwirtschaftslehre des Silvio Gesell aufgegriffen hatte. Fragt man einen Volks- oder Betriebswirtschaftler heute nach diesem Namen, erntet man Schulterzucken: nie gehört! Wahrscheinlich irgend so ein kommunistischer Unsinn! Was haben die eigentlich gelernt in ihrem Studium?? Da sollten die sich aber schleunigst „aufschlauen“ (danke, Frank Schätzing).

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Es gibt Volks- oder Betriebswirtschaftler, die Silvio Gesells Lehre kennen und ernst nehmen. Da http://www.nwo.de/aufgelesen/ sind einige zu finden. Gruß, Anselm Rapp

Kommentar von Anselm Rapp




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