365 x Deutschland


18. Von den Briten lernen

30 Oxfam-Läden gibt es mittlerweile in Deutschland – beim Bummeln entdeckte ich eines der beiden Münchner Geschäfte. Das „Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot“ wurde 1942 gegründet, und der allererste Shop, eröffnet 1948 in Oxford, existiert immer noch, höre ich. Diese Geschäfte verkaufen die gebrauchten Bücher, DVDs, Kleidung etc., die man ihnen spendet, zu günstigen Preisen an Leute, die wenig Geld haben. Ist mir sympathischer als eBay – die Sachen werden nicht um die halbe Welt geschickt, sondern bleiben vor Ort, es gibt keinen Bieter-Rausch… Wobei die Leute, die die Spenden annehmen, sich auch hier die besten Stücke sichern werden, das ist wahrscheinlich nicht viel anders als auf unseren „Wertstoff-Höfen“, bei denen die gestern erwähnte Freundin arbeitet. Sie erzählt, dass da ein Hauen und Stechen einsetzt, sobald etwa ein wirklich gutes Teil abgeladen wird: Die Geschäftstüchtigsten reißen es sich sofort unter den Nagel. Aber das Prinzip, gebrauchten Dingen eine zweite Chance zu geben, geht schon in die richtige Richtung. A propos: Die Jungs und Mädels von NWO scheinen auch ziemlich fit zu sein, was Marktwirtschaft statt Kapitalismus betrifft.

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