365 x Deutschland


30. Von den Franzosen lernen

Im Revolutionen-Anzetteln sind unsere Nachbarn einfach geübter als wir; auch für zivilen Ungehorsam und wirksame Bürgerproteste gibt es bei denen viele schöne Beispiele. Und jetzt stellt sich heraus, dass Frankreich auch im Prozessieren gegen Suchmaschinen-Giganten eine Nummer besser ist. Die deutsche Verwertungsgesellschaft Wort konnte bei dem mysteriösen „Settlement“ mit Google nur einen läppischen Betrag pro Autor (ich habe irgendwas um € 60,- in Erinnerung) herausschlagen und die Option, dass ein Autor verbieten darf, seine Werke einscannen zu lassen, nur: darum muss er sich bitteschön selbst kümmern). Der französische Verleger- und der Schriftstellerverband haben jetzt, wie die SZ vom 19./20. Dezember berichtete, für einen einzelnen Verlag € 300.000,- Schadenersatz erstritten – plus € 10.000,- täglich, bis die Auszüge aus französischen Büchern aus der Google-Datenbank verschwunden sind. Geht doch.

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