365 x Deutschland


95. Deutschlandfahnen schwenken II oder: Sommermärchen 2.0
24. Juni 2010, 08:22
Filed under: Deutschland, Politik, SchwarzRotGold, Sport | Schlagwörter: , , , ,

Private Viewing bei einem engagierten Unternehmerpärchen in einem traumhaften Loft am Rande der Stadt. Hart arbeitende, erfolgreiche, fröhliche Angestellte und Freiberufler gucken das Spiel und diskutieren, inwieweit das Fahnenschwenken einen neuen, „normalen“ Patriotismus unterstützt. Wie man’s den Kindern erklärt, und wie die Schulen verändert werden müssen, damit wieder alle die Chance haben zu kapieren, was sie da tun, wenn sie die Fahnen schwenken. Wirklich intelligente, tapfere junge Leute. D a s ist der Mittelstand, den die Politik schon seit einiger Zeit aus purer Blödheit versucht kaputt zu machen. Dabei ist genau dieser Mittelstand unsere einzige Hoffnung.

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7 Kommentare so far
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ich hoffe nicht auf engagierte Unternehmerpärchen, die unter normalem Patriotismus leiden. Dieser Mittelstand würde den Unterstand jederzeit zu Brei treten, wenn er dadurch ein Stückchen weiter in den Oberstand aufrücken dürfte. Soviel zur Heimat. Hoffentlich ist des Idiotic Viewing bald rum. Wie lang geht denn das noch?

Kommentar von Doktor Vogl

Doch, düsterer Doc: Es gibt Hoffnung. Besagte Jungunternehmer etwa bezahlten einer Praktikantin – die deutlich schlau war, jedoch durch’s Bildungsraster gerutscht wäre, da mit prekärem „Migrationshintergrund“ ausgestattet statt mit Selbstverkaufs-Talent – aus eigener Tasche die FOS Gestaltung. (Ich kenne noch andere Beispiele.) Und: Es geht bis inkl. 10. Juli. Dann is a Ruh. Allerdings: Nach der WM ist vor der EM…

Kommentar von Eva Herold

Nachtrag: Eins dieser Beispiele bist Du, wenn ich’s mir recht überlege.

Kommentar von Eva Herold

Lobenswert. Aber die 5000 Euro Fortbildungskosten sind auch gut investiert in eine loyale Mitarbeiterin. Das verlässt m. E. die kapitalistische Verwertungs-Logik nicht. Wenn die engagierten Unternehmer ihre bewährte Praktikantin in drei Jahren zum Partner gemacht haben, dann sprechen wir uns wieder.
EM, hm? Ich versuche mich mit dem Gedanken abzufinden, grausam realistische Frau Herold.

Kommentar von Doktor Vogl

wofür ein Beispiel, Verehrteste?

Kommentar von Doktor Vogl

Für die solidarische, gebildete, nicht raffgierige, nicht nach „unten“ tretdende Mittelschicht (im weitesten Sinn).

Kommentar von Eva Herold

soso. Mit gebildeter Mittelschicht kann ich dienen. Bei mir bildet sich seit Jahren in der Mitte des Körpers so eine Schicht, die mich nicht mehr ganz so jugendlich aussehen lässt. Aber Unternehmer ist der Doc nicht.

Kommentar von Doktor Vogl




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