365 x Deutschland


97. Deutschland, hör auf Deine alten Säcke!

Nein, nicht auf alle – aber ein paar ältere Herren sind momentan am besten in der Lage, ihr Gespür dafür auszudrücken, dass die Leute eine andere Politik wollen. Joachim Jahnke schreibt im Beitrag „Ich hatte und habe einen Traum“ (Nr. 1802 in seinem Infoportal): „Die Gesellschaft scheint mir wieder auf einen Bruchpunkt zuzusegeln“ und plädiert für mehr Bürgerbeteiligung, für ein neues 1968. Und dann gibt es seine Rede:

Gauck (den man durchaus dafür kritisieren kann, dass er den Afghanistan-Einsatz gut fand … ob er das heute noch unterschreiben würde? fefe hält ihn allerdings für strictly NeoCon und einen fleißigen Zuarbeiter der Initiative Neue Marktwirtschaft) ist immerhin ein Beispiel für Odo Marquards These: Ohne Herkunft keine Zukunft. Ich habe den Polit-Sprech der strammen Partei-Babyboomer so satt und höre lieber Leuten zu, die Geschichte erlebt – und möglicherweise sogar daraus gelernt – haben.

Und hier noch eine Anmerkung für die paar Mangelintelligenten, die meine Arbeit gern in so eine „irrationale Feministinnen“-Ecke stellen würden: Ich wünschte, Helmut Schmidt hätte derzeit mehr zu sagen in unserem Land, und Ursula von der Leyen weniger. Bin ich jetzt keine Feministin mehr, sondern gerontophil?

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