365 x Deutschland


100. Das bisschen Öl II
8. Juli 2010, 08:47
Filed under: Deutschland, Sport, Umwelt, Wirtschaft & Wahnsinn | Schlagwörter: , , , , ,

Haben die Spanier also dem deutschen Fußball-Traum einen Präcox beschert (hey, eine Frau k a n n sich für so einen Schmarrn auch interessieren. M u s s aber nicht). Wollen wir uns bitte jetzt wieder auf die wichtigen Angelegenheiten konzentrieren? Zum Beispiel, wie viele Gallonen Öl jede Sekunde ins Meer fließen? Zum Mitzählen: Klicken Sie auf DIE GAZETTE

Nachtrag: Medienjunkie bringt den Millionärssport-Wahn, bei dem hochbezahlte Söldnersklaven uns Arbeitssklaven „Sport“ vorspielen, auch schön auf den Punkt. Natürlich nicht so krass formuliert. Wobei, ich mochte „Gladiator“, wegen Russell Crowe. Jaja, Mädchen sind auch doof.

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2 Kommentare so far
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Fragt sich nur, was es bringen soll, wenn wir uns darauf konzetrieren“wie viele Gallonen Öl jede Sekunde, …“? Es bringt weder dem Meer und schon gar nicht meinem Wohlbefinden etwas sich auf sowas zu konzentrieren. Ich könnte mich jeden Tag auf die Gehirntumoren oder sonstigen unheilbaren Erkrankungen meiner Patienten konzentrieren. Meine Frau würde mich nach drei Tagen aus dem Haus werfen. Die Welt ist voller grausamer Dinge, Katastrophen, Krimineller und ungerechter Schicksale. Das war immer so und wird es auch immer sein. Darum tut es gerade so gut auch mal eine Auszeit zu haben und sich von etwas Banalem mitreissen und ablenken zu lassen. Ob das jetzt 90 min Fussball oder ein Opernabend sind.

Kommentar von drgeldgier

Ach Doktor, niemand hat was gegen Abschalten. Mich z. B. kann man dabei erwischen, wie ich nach einem harten Tag amerikanische Serien gucke („Flash Forward“ statt Oper, hehe). Wir sind doch auf der selben Seite: Ein ausgebrannter Neurologe (klar wird das mit Nervenarzt in einen Topf geschmissen), der dem Rösler auf den Leim gegangen ist, und eine wütende Journalistin (das ist heute das gleiche wie Werbetexterin, nur habe ich lange gebraucht, es zu kapieren), die einmal gedacht hatte, Rot/Grün würde was ändern. Hauptsache ist doch, dass wir weitermachen mit dem, was uns am Herzen liegt: Trotz der Übermacht der Oligarchen keine Sklavenmentalität entwickeln, hinschauen – und sagen, was nicht passt. Nur so kann die Zivilgesellschaft etwas ausrichten. Der nächste Eintrag soll von Jean Ziegler und Jeremy Rifkin handeln. Bleiben Sie dran.

Kommentar von Eva Herold




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