365 x Deutschland


113. Internationaler Tag des Friedens, oder: Seid lieb zu Tieren II

Tiere haben keine Gefühle? Soso. Wer jemals gesehen hat, wie etwa der Hund einen anschaut, wenn man nach Schlüssel und Tasche greift und Anstalten macht, das Haus zu verlassen, OHNE IHN, der hat eine anschauliche Erklärung von „vorwurfsvoll“, falls er oder sie zufällig mal eine braucht. Oder die „dumme Kuh“ – eine Invektive, die ich durchaus schon verwendet habe: Hornvieh ist tatsächlich nur in dem Sinn dumm, dass es sich vertrauensvoll mit Schnellmastfutter versorgen und anschließend zur Tötungsmaschinerie führen lässt… So warte ich jetzt mit Grauen darauf, dass meine Freundin Jonathan Safran Foers Buch Fleisch essen gelesen hat und mir leiht. Natürlich habe ich keine Lust, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Hat kaum jemand. Aber ich habe auch immer weniger Lust, die unter grässlichen Bedingungen produzierte Ware der Fleischlieferanten zu verspeisen. Für heute hat die UN den „Tag des Friedens“ ausgerufen. Die meisten werden es ausgesprochen weibisch finden, wenn eine sich einbildet, durch fleischlose Kost zum Weltfrieden beizutragen. Hehe, oder? Aber was, wenn es einmal viele sein werden? Und kommt mir jetzt nicht mit all den arbeitslosen Schlachtern.

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1 Kommentar so far
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gracias por ayudarme con mi tarea de aleman

Kommentar von angy ds




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