365 x Deutschland


201. Tschüss, Grundrechte. War schön mit euch.

Es war ein langer heißer Sommer, und eigentlich habe ich die Lust auf Meinungen verloren, vor allem auf meine eigene. Aber weil es viele Leute immer noch nicht kapiert haben, hier zumindest ein bisschen Information:



199. Happy Birthday, Agenda 2010!

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Hartz IV ist ein zehn Jahre alter Begriff – und immer noch nicht aus der Mode… Grund genug, ihn als Stichwort in Ich will hier weg, aber wohin aufzunehmen. Dieses „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ kam übrigens als Aspirant für den Indie Autor-Preis der Leipziger Buchmesse – völlig zu Recht, wie ich finde – auf die Shortlist. Siehe Eintrag 1; seit 2009 schlage ich mich mit diesem Projekt herum. Jetzt wird auf  iTunes dafür geworben, im Rahmen der Droemer neobooks-Kooperation mit Apple Breakout Books. Die Holzmedien haben es immer noch nicht entdeckt. Aber das macht nichts: Das Buch wird auch 2019 noch aktuell sein, fürchte ich.



195. Meinungsfreiheit im Netz? Ach nö, wozu denn!
  • Heute will ich einfach nur fefe zitieren, wie er Heise zitiert:  Tunesien hat auf der ITU-Konferenz, auf der sie die Kontrolle des Internets übernehmen wollen, für einen Eklat gesorgt. Und zwar hat Tunesien vorgeschlagen, ein Bekenntnis zu Kommunikationsgrundrechten in die Neufassung des ITR-Vertrags aufzunehmen. Tunesien!! Nicht etwa Deutschland? Nein, Tunesien musste das vorschlagen. Das alleine ist ja schon peinlich genug.Aber noch peinlicher ist, wie es weiterging. Die USA und die EU waren explizit dagegen. Wisst ihr, wer dafür war? Die Liste ist kurz:

    Am Ende unterstützten nur die Delegationen der Schweiz und Polen den tunesischen Vorschlag.

    Eine Schande sondergleichen für unser Land. Wir müssen endlich Schwarz-Geld und ihre Honecker-Erbin loswerden, der von denen angerichtete Flurschaden ist jetzt schon kaum mehr reparabel.




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