365 x Deutschland


203. „Einige Deiner Besucher werden hier von Zeit zu Zeit eine Anzeige sehen.“

Das teilt mir WordPress mit mit dürren Worten mit. Und das ist der Nerv mit „kostenlosen“ Hosts. Genau wie ich bei Telekom oder Vodafone zahlen soll, wenn ich eine gedruckte Rechnung bekommen will, soll ich bei WordPress zahlen, wenn ich keine Anzeigen will. Denke gar nicht daran. Überseht die Anzeigen bitte einfach. Oder meldet sie, wenn sie eklig, frauenfeindlich oder einfach nur blöd sind. Danke.



199. Happy Birthday, Agenda 2010!

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Hartz IV ist ein zehn Jahre alter Begriff – und immer noch nicht aus der Mode… Grund genug, ihn als Stichwort in Ich will hier weg, aber wohin aufzunehmen. Dieses „Lexikon der deutschen Ärgernisse“ kam übrigens als Aspirant für den Indie Autor-Preis der Leipziger Buchmesse – völlig zu Recht, wie ich finde – auf die Shortlist. Siehe Eintrag 1; seit 2009 schlage ich mich mit diesem Projekt herum. Jetzt wird auf  iTunes dafür geworben, im Rahmen der Droemer neobooks-Kooperation mit Apple Breakout Books. Die Holzmedien haben es immer noch nicht entdeckt. Aber das macht nichts: Das Buch wird auch 2019 noch aktuell sein, fürchte ich.



188. Wie man aus Versehen die Wahrheit sagt

via fefe



181. Stimmt gar nicht, dass ihn keiner mag

Irgendwie findet eine vielbeschäftigte Frau ja nie die Zeit, sich bei diesen Jahrmärkten des gesponserten Geschwätzes einzufinden, deshalb danke ich Spiegel online für das Bereitstellen von Sascha Lobos Vortrag auf der re:publica 2012. Also, ich mag Lobo, so halb. Der selbstrückbezüglich-Bindestrich-ironisierende Habitus nervt, zugegeben. Auch das Lispeln. Dennoch: Sollte der Mann jemals lernen, seine Gedanken auf Ted-Format (18 Minuten) zu verdichten, würden ihm manche, die ihn jetzt als eine Art Bonsai-Sloterdijk 2.0 abtun, vielleicht aufmerksamer zuhören.

Teil 1

Schon ermüdend, nicht wahr? Egal. Hier der Rest zum später Angucken:

Teil 2




179. Kein Wort mehr zu dem alten Mann und seiner letzten Tinte

Pic: Kai Taschner

Pic: Kai Taschner.

Ist ja auch alles gesagt, z. B. hier oder hier. Das hysterische Aufeinandereindreschen von Meinungsinhabern innerhalb und außerhalb des Feuilletons, das in Deutschland die Debattenkultur ersetzt, nervt einfach nur noch. Viel lieber empfehle ich das sehr persönliche Vorwort zum neuen Buch von Linda Benedikt: Israel, a love that was – Die Geschichte einer Entzauberung„, Aphorisma Verlag/Kreuzberg, Berlin. 



176. Deutschland, ein Wintermärchen

Als gestern die Heizung ausfiel – oh, toll, das Thermometer zeigt zehn Miese und es ist Freitag – und die Bude hübsch auskühlte, fand ich während des Wartens auf den Monteur diesen Text der Kollegin Heike Pohl: Eine herzerwärmende Wintergeschichte.



173. Und nun schalten wir um zur WERBUNG

Habe die ersten Kapitel meines neuen Buchprojekts vorgestellt und danke für die Erwähnung. Kollegenlob freut immer.

Wohin mit Oma? – Ein wunderbares Projekt von Inge Zumbach und Eva Herold-Münzer.




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